Das Sakrament der Firmung

Firmvorbereitung – St. Martin und Neumarkt

In den Pfarren St. Martin und Neumarkt ist das Firmalter auf das vollendete 14. Lebensjahr (Stichtag 31. August) festgesetzt. Unter dem Thema “Funke Gottes – entzünde mich” haben sich am 11. November 2018 sieben Firmlinge in St. Martin und am 9. Dezember neun Firmlinge in Neumarkt den Pfarrgemeinden vorgestellt. In verschiedenen Workshops und gemeinsamen Treffen bereiten sich die Jugendlichen in den nächsten Monaten auf den Empfang des Sakraments der Firmung vor. Alles Gute, viel Freude und Begeisterung für diesen Weg!

T E R M I N E

  • 20. März 2019 (Mittwoch): 19:00 Uhr Bußfeier der Firmlinge in der Pfarrkirche Neumarkt
  • 23. April 2019 (Dienstag): 16:00 Uhr Abschlußwanderung mit den Firmlingen auf den Hengstberg
  • 15. Juni 2019 (Samstag): 10:00 Uhr FIRMUNG in der Pfarrkirche Neumarkt

Firmvorbereitungsteam

Annika Rab, Christian Mayr, Angelika Burgstaller, Pfarrer Daniel Kostrzycki, Brigitte Kastner.

Was heißt eigentlich Firmung?
Das Wort kommt vom lateinischen „firmare“ und heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen und ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen.
Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden.

Welchen Ursprung hat das Sakrament der Firmung?
Am Pfingstfest wurden die Jünger Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Dies machte sie so stark, dass sie ihre Angst ablegten und mit Freude die Frohe Botschaft Jesu Christi verkündeten, berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel.
Im 8. Kapitel wird erzählt
„Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist.“
(APG. 8, 17-14)

Wissenswertes
Mit der Firmung übernehmen Mädchen und Burschen das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten für sie abgegeben haben. Sie sind danach Katholiken mit allen Rechten und Pflichten. Die Firmung ist also aus theologischer Sicht die Vollendung der Taufe.

Der Firmpate/Die Firmpatin
Die Firmpaten und Firmpatinnen sind Vorbild, Halt und Stütze im Glaubensleben. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muss der Pate/die Patin folgende Voraussetzungen erfüllen:
Er/Sie muss getauft und gefirmt sein und die Eucharistie empfangen haben, muss der röm.kath. Kirche angehören und soll das 16. Lebensjahr vollendet habe. Der Pate/die Patin soll ein Leben führen, das dem Glauben entspricht und soll die christliche Erziehung des Patenkindes unterstützen.