Informationen der Friedhofsverwaltung

Im abgelaufenen Jahr 2020 sind in unserem Friedhof keine größeren Vorhaben – auch mit Rücksicht auf das Großprojekt unserer Kirchensanierung – durchgeführt worden. Mit vielen Stunden Arbeitszeit freiwilliger Helfer haben wir die Flächen weitestgehend von Unkrautbewuchs freigehalten. Mit Frühlingsbeginn werden wir diese Arbeiten wieder aufnehmen. Im Winter sind leider Schäden an unserer Wasseranschlüssen aufgetreten, die in Eigenregie behoben werden konnten. An Erhaltungsmaßnahmen stehen Ausbesserungsarbeiten an der Außenseite der südseitigen Friedhofsmauer an, ebenso soll bei den aufgelassenen Wandgräbern die alte Friedhofsmauer saniert werden.

Für den Herbst ist geplant einige Bäume zu pflanzen. Zum einen an zentraler Stelle beim Friedhofskreuz und weiter westseitig des Friedhofs, wo infolge eines früher bestehenden Lichtmasten eine Mauernische besteht. Auf der nordseitigen Friedhofserweitungsfläche (dzt. Wiese nach dem Parkplatz) soll die Grundeinfassung zum Liegenschaftsnachbarn hergestellt werden, auch hier könnten einige Bäume gepflanzt werden. Wir erwarten einen Bepflanzungsvorschlag einer Baumschule, danach wir der Pfarrkirchenrat darüber beraten.

29. April 2021 / Johann Dorninger, Friedhofsverwalter

Beerdigungen und Beisetzungsorte

Die österreichische Bischofskonferenz hat zur Feier eines Begräbnisses mit der Asche von Verstorbenen und den Umgang mit Beisetzungsorten und Aschenurnen einige Richtlinien veröffentlicht. Die wichtigsten daraus Punkte sind:

Eine Begräbnisfeier soll in Anwesenheit des Sarges mit dem Leichnam vor der Einäscherung gefeiert werden. Am Ende der Verabschiedung wird der Sarg dann zur Kremierung gebracht.

Begründung: Bei einem Begräbnis beginnt der Trauerprozess der Hinterbliebenen. Häufig ist es der erste und einzige Kontakt der Hinterbliebenen mit dem Leichnam bzw. dem Sarg des Verstorbenen. Der inmitten der Trauernden ruhende Leib des Verstorbenen repräsentiert seine ganze Person in seiner Einzigartigkeit und Würde… Was in diesen Momenten verabsäumt oder auch verfehlt wird, kann später im Trauerprozess nur mehr schwer eingeholt werden.

Sollte eine Begräbnisfeier mit Sarg nicht möglich sein, wird auch in Anwesenheit einer Urne den Trauer-Gottesdienst gefeiert.

Das anonyme Verstreuen von Asche in der Natur, in der Luft oder auf dem Wasser ist keine christliche Option, genauso wie das Aufstellen der Urne in einem Privathaus oder in einer Wohnung, die Beisetzung im privaten Garten oder das Aufteilen der Asche in mehrere Erinnerungsgegenstände bzw. verschiedene Orte.

Begründung: Verstorbene gehört allen Menschen und ist kein privates Eigentum. Alle “müssen” eine Möglichkeit haben, an einen Beisetzungsort zu kommen, um der/des Verstorbenen zu gedenken und für sie/ihn zu beten.

Eine Alternative zum Friedhof bieten Beisetzungsorte für Urnen auf Wiesen und Waldflächen oder in parkähnlichen Anlagen, sofern keine pantheistische Vorstellung  (“Gott” ist eins mit der Natur = kein persönlicher bzw. personifizierter Gott vorhanden) damit verbunden werden. Sie finden entweder an einem Ort mit klarer christlicher Symbolik statt, oder wenn nicht anders möglich direkt an der Beisetzungsstelle. Wünschenswert ist die Segnung dieser Stelle.

Wichtig ist es, nicht nur an das JETZT, an den Begräbnisritus zu denken, sondern auch: wo möchte ich, meine Familie und Freunde in 5 oder 10 Jahren hingehen um der Verstorbenen zu gedenken. Denn über ihren Tod hinaus bleiben sie weiterhin ein Teil unserer Gemeinschaft.

Für Ihre Fragen steht der Friedhofsverwalter Hr. Johann Dorninger, Tel. 0676/5630042, zur Verfügung.

Informationen zur Gebührenverrechnung etc. erhalten Sie in der Pfarrkanzlei von der Sekretärin Fr. Angelika Burgstaller, Tel. 0676/826634263.

Die Totengräberei Zehetgruber aus St.Georgen am Ybbsfeld ist für die Bestattung unsere Verstorbenen zuständig. Herr Reinhard Zehetgruber ist unter Tel. 0664/73861459 erreichbar.