Informationen der Friedhofsverwaltung

Um unseren Friedhof von störendem Bewuchs in den Gängen freizuhalten, wurde die Firma Pramreiter beauftragt den Hauptgang auszuheben und eine neue – das Unkrautwachstum hemmende Schicht aufzubringen. Mit dem Aushubmaterial ist vorgesehen am nordseitigen, außerhalb der Friedhofsmauer liegenden Grundstück, einige Parkplätze zu befestigen. Diese sollen auch einen direkten Zugang in den Friedhof erhalten. Für diese Arbeiten wurden im Vorjahr € 2.000,00 aufgewendet, sind aber leider nicht zum Abschluss gekommen. Im Frühjahr ist dieser Aushub nun erfolgt in weiterer Folge müssen noch die Parkplätze angelegt und der Zugang geschaffen werden.

Knapp € 11.000,00 wurden für die Neuanschaffung des Kippspeichers samt elektrisch betriebenem Hydraulik-Hebewerk aufgewendet.

Im Jahr 2018 wurde die Friedhofverwaltung auf ein neues EDV-Programm umgestellt. Mit diesem Programm wurde nunmehr eine Liste der Verstorbenen (Name, Sterbejahr, Grabnummer) erstellt. Diese Liste wird derzeit auf Richtig- und Vollständigkeit mittels Begehung kontrolliert und soll in der Folge (alphabetisch gereiht) im Schaukasten nebst einem Friedhofsplan zum Aushang kommen.

Wir hoffen, damit Besuchern von Grabstätten, deren Auffindung zu erleichtern.

Feier einer Beerdigung

Liebe Gläubige,

die österreichische Bischofskonferenz hat zur Feier eines Begräbnisses mit der Asche von Verstorbenen und den Umgang mit Beisetzungsorten und Aschenurnen Richtlinien herausgegeben.

Die wichtigsten Punkte für uns sind:

1. Eine Begräbnisfeier soll in Anwesenheit des Sarges mit dem Leichnam vor der Einäscherung gefeiert werden. Am Ende der Verabschiedung wird der Sarg dann zur Kremierung gebracht.

Begründung: Beim Begräbnis beginnt der Trauerprozess der Hinterbliebenen.
Häufig ist es der erste und einzige Kontakt der Hinterbliebenen mit dem Leichnam bzw. dem Sarg des Verstorbenen. Der inmitten der Trauernden ruhende Leib des Verstorbenen repräsentiert seine ganze Person in seiner Einzigartigkeit und Würde… Was in diesen Momenten verabsäumt oder auch verfehlt wird, kann später im Trauerprozess nur mehr schwer eingeholt werden.

Wichtig: Natürlich werden wir auch in Anwesenheit einer Urne den Trauer-Gottesdienst feiern, falls es anders nicht möglich ist.

2. Das anonyme Verstreuen von Asche in der Natur, in der Luft oder auf dem Wasser ist keine christliche Option, genauso wie das Aufstellen der Urne in einem Privathaus oder in einer Wohnung, die Beisetzung im privaten Garten oder das Aufteilen der Asche in mehrere Erinnerungsgegenstände bzw. verschiedene Orte.

Begründung: die (der) Verstorbene gehört allen Menschen und ist kein privates Eigentum.

Alle “müssen” eine Möglichkeit haben, an einen Beisetzungsort zu kommen, um der/des Verstorbenen zu gedenken und für sie/ihn zu beten.

3) Eine Alternative zum Friedhof bieten Beisetzungsorte für Urnen auf Wiesen und Waldflächen oder in parkähnlichen Anlagen, sofern keine pantheistische Vorstellungen – Gott“ ist eins mit der Natur = kein persönlicher bzw. personifizierter Gott vorhanden  [Zitat aus Wikipedi] – damit verbunden werden. Sie finden entweder an einem Ort mit klarer christlicher Symbolik statt, oder wenn nicht anders möglich direkt an der Beisetzungsstelle. Wünschenswert ist die Segnung dieser Stelle.

  • Liebe Trauergemeinde: Wichtig ist es, nicht nur an das JETZT, an den Begräbnisritus zu denken, sondern auch: wo möchte ich, meine Familie, Freunde etc. in 5 oder 10 Jahren hingehen, um des/der Verstorbenen zu gedenken. Denn über ihren Tod hinaus bleiben sie weiterhin ein Teil unserer Gemeinschaft.

Ihr Pfarrer Daniel

Friedhof-Eingang

Für Ihre Fragen steht der Friedhofsverwalter Hr. Eduard Gruber, Tel. 0699/17253949, zur Verfügung. Informationen zur Gebührenverrechnung etc. erhalten Sie in der Pfarrkanzlei von der Sekretärin Fr. Angelika Burgstaller, Tel. 0676/826634263.


Die Totengräberei Zehetgruber aus St.Georgen am Ybbsfeld ist für die Bestattung unsere Verstorbenen zuständig. Herr Reinhard Zehetgruber ist unter Tel. 0664/73861459 erreichbar.

Weitere Detailinformationen: